WAZ, 04.06.2007

 

Sommerliche Töne

Schüler der Musikschule präsentierten in der Aula
die Ergebnisse intensiver Probenarbeit.

"Bunt und vielfältig" war das Motto des zweistündigen Konzerts

Swing und Pop, Rock und Klassik - von allem etwas gab es am Samstag beim Sommerkonzert der Heiligenhauser Musikschule in der Aula des Gymnasiums. "Bunt und vielfältig" war das Motto, und abwechslungsreich war die Veranstaltung es vor allem durch die verschiedenen Ensembles.

Traditionell gut besucht, durch Eltern und Verwandte, sind die Konzerte. Aber auch Musikliebhaber ohne Bezug zu den jungen Künstlern kommen regelmäßig, wissen die Qualität zu schätzen. Richtig klasse war der Auftritt des Swing-Ensembles. Fünf Saxophonisten, cool mit Sonnenbrille, begleitet durch Bass, E-Gitarre und Klavier, ließen die Aula bei "Georgia on my mind" swingen.

Das Sinfonieorchester hatte das Konzert mit dem "Entertainer" und der "Carmen-Fantasie" eröffnet und schon Lust auf das gemacht, was noch kommen sollte. Mit den "Aristocats" unterhielt der Kinderchor unter anderem das Publikum. Hier gab es erkennbar einen Mitgliederzuwachs.

Dramatische Musik inszenierte das Blasorchester, die aus der Filmmusik "Gladiator" (Hans Zimmer) spielte. Das Akkordeonorchester zeigte, dass ihr Instrument auch moderne Songs spielen kann wie "Moskau" von Ralph Siegel; das Beatles-Medley hingegen war etwas gewöhnungsbedürftig - mehr Pop wäre sicherlich bei anderen Songs rübergekommen.

Die schwierigste Rolle, ganz allein auf der Bühne, hat bei Musikschulkonzerten immer der Pianist. Johannes Janssen wirkte allerdings extrem ruhig und spielte leichthändig eine Etüde des ungarischen Pianisten und Komponisten Stephen Heller.

Mit der "Fanfare for the common Man" endete das Sommerkonzert, der Applaus war die Belohnung für die Arbeit der jungen Musiker - und sicher Motivation, weiter am Instrument zu lernen.

Beim anschließenden Sommerfest verweilte man bei Würstchen und Getränken.

 

04.06.2007 Von Katrin Schmidt